17.02.2026

Wanderausstellung der UN im HGWT

So arbeiten 194 Nationen unter einem Dach

Schülerinnen und Schüler sowie interessierte Gäste erhalten Einblick in die Arbeit der UN.

Bei der Ausstellungseröffnung (v.l.): Frank Decker (SL Gewerbliche Schulen), Jürgen Ketterer, (AL GS), Nicole Maus (GK-Lehrerin GS), Rita Schwarzelühr-Sutter, Alexander Maus (GK-Lehrer, HGWT), Markus Funck (SL HGWT). Bild: HGWT

Hintergründe und Arbeitsweise der Vereinten Nationen

„Die UN und wir“, so lautet der Titel einer Wanderausstellung, die im Februar im Hochrhein-Gymnasium Waldshut zu sehen ist. Am Montag wurde die Ausstellung, welche einen Überblick über die Arbeitsweise und die Hintergründe der Vereinten Nationen gibt, im Hochrhein-Gymnasium feierlich eröffnet. Neben zahlreichen Schülern, vornehmlich der Gemeinschaftskunde- und Geschichts-Leistungskurse der Kursstufe, waren auch Vertreterinnen und Vertreter umliegender Schulen gekommen, um gemeinsam mit Rita Schwarzelühr-Sutter als erste durch die Ausstellung zu gehen.

Ausstellung mit Lerneffekt

Mit Schwarzelühr-Sutter eröffnete eine Politikerin die Ausstellung, die nicht nur mit der Region im Allgemeinen und dem Hochrhein-Gymnasium im Besonderen eng verbunden ist, sondern die als Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit auch selbst schon Reden in der Vollversammlung der Vereinten Nationen gehalten hat. „Die UN sind vergleichbar mit einem großen Haus“, so Schwarzelühr-Sutter in ihrer Eröffnungsrede. „An einigen Stellen blättert der Putz manchmal etwas ab, aber nirgendwo sonst auf der Welt haben 194 Nationen ein gemeinsames Dach über dem Kopf“.

Auch Schulleiter Markus Funck begrüßte die Teilnehmenden und freute sich, dass so viele Schüler gekommen waren – und zwar nicht nur aus dem eigenen Haus, sondern auch von den Gewerblichen Schulen sowie anderer Schulen der direkten Nachbarschaft. „Die UN sind in vielerlei Hinsicht ein Vorbild für gelebte Konfliktkultur. Streitigkeiten nicht gewaltsam zu lösen, sondern miteinander an einem Tisch zu sitzen und zu sprechen. Das ist, was man von den Vereinten Nationen lernen kann.“ Die Ausstellung ist noch während des gesamten Februars zu den Öffnungszeiten des Hochrhein-Gymnasiums erlebbar und lädt auch zum Mitmachen ein – etwa bei Ideen zur Verbesserung von Abläufen oder dem Erreichen der selbst gesteckten Entwicklungsziele, welche sich die Vereinten Nationen auf die Fahnen geschrieben haben.

Text: Alexander Maus, HGWT

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