30.06.2026
"Schülerinnen und Schüler dirigieren"
Mentoren-Konzert am Hochrhein-Gymnasium
Der Terminkalender des Waldshuter Hochrhein-Gymnasiums ist reich an musikalischen Veranstaltungen, aber in jedem Jahr sticht eine davon ganz besonders heraus: das Mentoren-Konzert der zehnten Klassen. Getreu dem Motto „Schülerinnen und Schüler dirigieren“ nehmen diese nicht nur die Rolle von Sängern oder Instrumentalisten ein, sondern übernehmen an diesem Abend auch die komplette Durchführung des Konzerts. Dazu gehört selbstverständlich das Dirigieren der stellenweise sehr anspruchsvollen Werke, aber auch die ganze Organisation bis hin zur Moderation und Begleitung des Abends.
Schülerinnen und Schüler können am Hochrhein-Gymnasium neben einem naturwissenschaftlichen auch ein musikalisches Profil wählen; in dessen Rahmen findet die Ausbildung im Dirigieren statt. Hierbei lernen die Klassen, wie man Chöre, Bands oder Orchester leitet und das Zusammenspiel so koordiniert, dass dies nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis funktioniert. Dies stellte die diesjährige Musikprofilklasse 10a am letzten Montag eindrucksvoll unter Beweis, die Bandbreite der musikalischen Darbietungen spiegelte dabei auch die Stärken und Vorlieben der entsprechenden Schülerinnen und Schüler wider.
Den Auftakt machte der Schulchor, welcher üblicherweise von Musiklehrer Ulrich Tomm geleitet wird. Für insgesamt fünf Stücke wurde der Chor von den Schülerinnen Liliana Ernst, Ronja Schlachter, Cora Rossa, Aurelia Bruckermann und Xinyan-Vivien Li dirigiert. Dabei intonierte der Chor so unterschiedliche Stücke wie ein traditionelles irisches Volkslied oder aber auch „Human“ der US-amerikanischen Rockband „The Killers“.
Nach diesem ersten Abschnitt blieb nur wenig Zeit für eine Pause, denn sogleich folgte das Orchester des Hochrhein-Gymnasiums, welches von Musiklehrer Mathias Lauer geleitet wird. Nun zeigten Selma Strittmatter, Dave Deitmers und Leander Albrecht ihr Können am Taktstock, wobei Stücke wie „California Dreamin´“ oder „A Hard Day´s Night“ der Beatles erklangen. Den weitaus größten Block übernahm anschließend die Big Band unter der Leitung von Stefan Zenth. Julia Schäfer, Nele Hässig, Nikolai Schmid, Hannes Ebi sowie Vanessa Berger, Laura Jaschonek, Helena Ebi und Taki Hajjem gaben sprichwörtlich den Stab weiter und entlockten der Big Band wundervolle Stücke; so etwa die Titelmusik der US-amerikanischen Fernsehserie „Hawaii Five´o“ oder Rock-Klassiker wie „Highway to Hell“ von AC/DC. Auch der allseits bekannte Hit „Uptown Funk“ von Bruno Mars wurde gekonnt und wunderbar von Dirigentin Helena Ebi umgesetzt. Gesanglich unterstützten Isabella Ivan gemeinsam mit Matilda Schachner und Aurelia Bruckermann bei zwei Stücken mit Solo-Auftritten.
Nach rund anderthalb Stunden ging das Mentoren-Konzert im Musiksaal des Hochrhein-Gymnasiums mit großem Beifall des Publikums zu Ende und lieferte den klingenden Beweis, dass die musikalische Ausbildung der Schülerinnen und Schüler mit Bravour abgeschlossen worden ist.
Text: Alexander Maus, HGWT
