10.09.2026
Gedanken zum Schuljahresbeginn
Schulleitung des HGWT zur Schulentwicklung
Die Bildungslandschaft ist im Umbruch. Das hat mit der wieder verbindlichen Grundschulempfehlung zu tun und mit der Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium.
832 Schülerinnen und Schüler lernen am Hochrhein-Gymnasium, darunter 130 neue Fünftklässlerinnen und Fünftklässler. Gegenüber dem Schuljahr 2025/26, als es nur 106 waren, ist das eine deutliche Steigerung. Und Oberstudiendirektor Markus Funck sieht nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität. Hintergrund ist die seit 2025 wieder verbindliche Grundschulempfehlung. Nur wenn diese pro Gymnasium ausfällt, können Kinder dorthin wechseln. Eltern können sich nicht mehr darüber hinwegsetzen. Funck spricht von „im Leistungsspektrum deutlich homogeneren Klassen“, die dadurch entstünden. „Mit den 80 Lehrerinnen und Lehrern kommen wir im neuen Schuljahr gerade so hin“, sagt er. Mit ihnen könne der Unterricht in allen Fächern abgedeckt und es könnten auch Arbeitsgemeinschaften angeboten werden, so Funck. Längere Ausfälle durch Krankheit oder Schwangerschaften könnten aber Probleme bereiten. Mehr Raum wird das Hochrhein-Gymnasium dann brauchen, wenn es mit der Rückkehr des neunjährigen Gymnasiums wieder eine 13. Stufe geben wird. Man stehe mit dem Schulträger, also der Stadt, hierzu schon in Verbindung, so Markus Funck.
(zitiert aus einem Artikel des SÜDKURIER von Hans Christof Wagner, erschienen am 10.09.2026)
