28.07.2026
Abi-Stufe verabschiedet sich mit guter Tat
Abiturjahrgang 2026 spendet Überschuss aus der Abikasse an wohltätige Zwecke
Am Ende der Schulzeit hat die Jahrgangsstufe 12 des Hochrhein-Gymnasiums Geld übrig. Das teilen die Schülerinnen und Schüler auf drei Projekte auf.
Nach dem erfolgreich bestandenen Abitur 2026 entschied sich die Jahrgangsstufe 12 des Hochrhein-Gymnasiums Waldshut, einen Großteil der verbliebenen Gelder aus der Abikasse an soziale Einrichtungen zu spenden. Über zwei Jahre hinweg hatte der Abiturjahrgang durch zahlreiche Verkaufsaktionen, Sponsorengelder sowie eine Eigenbeteiligung von 50 Euro pro Schülerin und Schüler eine beachtliche Summe erwirtschaftet, berichtet der Jahrgang in einer Mitteilung. Diese ermöglichte unter anderem die Finanzierung von Abikleidung und Abiturzeitung sowie Veranstaltungen wie den Abschlussstreich, die feierliche Zeugnisübergabe in der Stadthalle und die Abiturparty. Dass über zwei Drittel der Schülerschaft sich dazu entschieden, ihren Restanteil zu spenden, zeigt laut Schule Wirkung: In den vergangenen Jahren sei nicht nur reines Wissen vermittelt, sondern auch soziales Engagement bei den Heranwachsenden nachhaltig gefördert worden.
900 Euro gehen an das Frauen- und Kinderschutzhaus
Ein Großteil der Jahrgangsstufe wählte das Frauen- und Kinderschutzhaus Waldshut als Spendenempfänger. So kam der Betrag von 900 Euro zusammen. Laut der stellvertretenden Vorsitzenden, Gabriele Schmidt, fließt das Geld in die Arbeit des Vereins. Es könne beispielsweise für Weihnachtsgeschenke für die Kinder, für neue Kindersitze oder für Vorhänge beim Ausbau des Hauses verwendet werden. Das übrige Geld kam zwei Einrichtungen zugute, die eng mit der Schule verbunden sind: 275 Euro gehen an den Kinderhort in Atacames (Ecuador), den das Gymnasium bereits seit 20 Jahren als Partner unterstützt – unter anderem durch eine jährliche Spendenaktion am Tag des mündlichen Abiturs. Weitere 250 Euro fließen in die Vorbereitungsklasse des HGWT. Dort wird das Geld für die Integration von ausländischen, teils geflüchteten Schülerinnen und Schülern eingesetzt.
Schulleiter Markus Funck lobte das Engagement der Absolventen und bedankte sich für die Unterstützung dieser wichtigen sozialen Einrichtungen.
Text und Bild: Lukas Schlegel
